SooNaheDeutsche UmweltstiftungGreen Refnet

soonahe_banner_300x210Aus Liebe zur Region haben klug und weitsichtig denkende Lebensmittel-Enthusiasten die Marke SooNahe geschaffen. Die besten Produkte von Nahe und Hunsrück von den Feldern und Wiesen, aus den Gärten, Ställen und Wäldern tragen das SooNahe-Zeichen. Seit 2012 ist VINELLA – Der Kuss für den Gaumen – als zertifiziertes Mitglied Teil dieser großartigen Bewegung.

SooNahe zeigt Ihnen, welche Qualität und Vielfalt an Produkten auf den Bauernhöfen, in den Mühlen, Keltereien, Bäckereien, Metzgereien und weiteren Lebensmittelbetrieben hierzulande entsteht. Die Grundlagen unserer VINELLA-Produkte sind natürliche Rohstoffe und Zutaten aus genau dieser Region von Nahe und Hunsrück, wobei, dem Thema gesunde Ernährung folgend, alle VINELLA-Produkte selbstredend ohne künstliche Zusatzstoffe und ohne Konservierungsstoffe in Handarbeit hergestellt werden. So drücken wir unser tägliches Bestreben aus, die Herstellung im Sinne einer substanziellen Nachhaltigkeit zu gestalten. Dies inkludiert so die Verwendung von z.T. auf Demeter-Höfen gewachsenen Produkten aus unserer Region.

Regionale Lebensmittel von Hunsrück und Nahe, Produkte vom Erzeuger direkt für den Verbraucher – dafür steht die Regionalmarke SooNahe.

www.soonahe.de

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„Hoffnung durch Handeln“ – dies ist das Motto der am 31. März 1982 in Mainz gegründeten gemeinnützigen Deutschen Umweltstiftung, Berlin. Die Deutsche Umweltstiftung ist ungebunden, politisch und wirtschaftlich unabhängig. Hinter der Deutschen Umweltstiftung stehen mehr als 2.100 Stifterinnen und Stifter. Damit ist sie nach Zahl der sie tragenden Personen die größte – und übrigens auch älteste – deutsche Bürgerstiftung.

VINELLA – Der Kuss für den Gaumen – ist glücklich und stolz, als aktives Mitglied im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung Teil dieser großen Bewegung zu sein und auch über diesen Weg seine umweltbewußte und nachhaltige Wirtschaftsweise bei der mit der Hand hergestellten Feinkost-Spezialitäten zum Ausdruck zu bringen.

www.deutscheumweltstiftung.de

Schwarze Nüsse vom Ehrenthaler Hahn

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Katharina bei der Walnuss-Ernte.

Eine besondere Spezialität von VINELLA – Der Kuss für den Gaumen – bilden die bekannten und beliebten Schwarzen Nüsse.

Diese auch als Pfälzer Trüffel bekannte lukullische Besonderheit basiert auf ursprünglich in der Johannisnacht (23. auf 24. Juni) geernteten Walnüssen, die teilweise aus der heimatlichen Gemarkung rund um Bad Münster am Stein-Ebernburg stammen. Der größte Teil der Walnuss-Ernte kommt jedoch von Walnussbäumen aus der Wiesenlandschaft desEhrenfelder Hahn, einem traumhaft gelegenen Hochplateau über St. Goarshausen am Rhein. Eine Walnusswiese, die von Landschaftsarchitekt und Umweltingenieur Dirk Melzer und seinen Brüdern, Inhaber und Betreiber der Melzer Kälte+Klima GmbH, seit einigen Jahren mit viel persönlichem Engagement und Herzblut zu neuem und auf vielfältigste Weise botanisch wertvollen Leben geführt wird.

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Dies ist der Sud (u.a. Vanilleschoten, Zimtstanden, Pigmentkörner, Zesten aus Bio-Orangen und Bio-Zitronen)

Zunächst zur Herstellung der Schwarzen Nüssen bei VINELLA: Die im Juni noch grünen Nüsse werden zunächst mit einer festen Nadel 10-12 mal angestochen und dann über einen Zeitraum von zwei Wochen täglich zweimal frisch gewässert. Anschließend werden die noch immer mit einer glatten, allerdings bereits dunklen Außenhaut versehenen Nüsse in einem Sud von z.B. Bourbon-Vanillestangen, Zimtstangen, geraspelten Schalen von Zitronen und Orangen an drei aufeinanderfolgenden Tagen über z.T. mehrere Stunden gekocht, dann mit dem Sud in Gläser gefüllt, die dann noch einmal verschlossen eingekocht werden. Wichtig ist, dass durch die Prozesse der Wässerung und des Kochens die Nüsse nicht die harte Schale ausbilden, die bei einem normalen Reifeprozess der Nüsse am Baum entstehen würde.

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Gekochte Nüsse.

So sehen die Nüsse nach dem mehrtägigen Kochprozess aus. Sie behalten ihre ursprüngliche Größe und können geschnitten werden „wie Butter“. Schließlich unterliegen die Nüsse, gefüllt in Gläser und dunkel gelagert, einem knapp sechsmonatigen, weiteren Reifeprozess und können jetzt, perfekt zu einem ganz besonderen Anlaß, als wahre Besonderheit und in dünne Scheiben geschnitten, zu Weichkäse (z.B. Ziegenkäse, Camembert), dunklem Fleisch, Wild, Blattsalaten, Vanille-Eis oder Pastete genossen werden.

Zu den schwarzen Nüssen

Beeindruckendes Engagement der Familie Melzer

Der Ehrenthaler Hahn ist ein Hochplateau über St. Goarshausen-Ehrenthal im UNESCO Welterbegebiet Oberes Mittelrheintal. Der Rheinsteig führt über die Wiesenlandschaft der außergewöhnlichen Rheinterrasse.

Auf den fruchtbaren Lößböden hat die Gemeinde Prath in den 1950er Jahren eine Plantage mit mehreren Hundert Walnuss-Hochstämmen angepflanzt. Die Plantage wurde irgendwann aufgegeben, verbuschte mehr und mehr und wird heute als Rinderweide genutzt.

Gegenwärtig existieren noch etwa 200 mehr oder weniger überwucherte Walnussbäume in einem Mosaik aus Hecken, verbuschten Halbtrockenrasen und Felstrockenwäldern. Hier setzt sich die Melzer Kälte+Klima GmbH aktiv für den Erhalt der Kulturlandschaft sowie den Schutz seltener Pflanzen- und Tierarten ein.

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Die Wiese mit einer Größe von ca. 5,65 ha (ca. 8 Fußballfelder) wurde auch in der Vergangenheit zeitweise gepflegt. Gegenwärtig stehen der amtlichen Biotoppflege aber keine Mittel für Maßnahmen an diesem Ort zur Verfügung. So sind artenreiche Wiesenabschnitte teilweise wieder mit Schlehen zugewachsen.

Unter Mitwirkung des Geobotanikers und Biotoppflegers Martin Unfricht haben sich die Unternehmer vorgenommen, die Wiese wieder zu entbuschen, um sie als Kleinod der Kulturlandschaft zu erhalten. Auch ist es hier besonders sinnvoll, seltene Kulturobstsorten, wie etwa die Mittelrheinkirschen, aber auch Quitten oder Maronen, punktuell nachzupflanzen.

Nach den Entbuschungs- und Freischneidemaßnahmen zu Beginn des Jahres 2013 zeigen sich die vielfältigen Baumreihen des Ehrenthaler Hahn nun wieder in beeindruckender Schönheit.

Wir von VINELLA – Der Kuss für den Gaumen – sind froh und glücklich, auf Dirk Melzer und seine Brüder gestoßen zu sein!

www.green-refnet.de
de.wikipedia.org/wiki/Ehrenthal_(Sankt_Goarshausen)
www.dirk-melzer.de